Für eine nachhaltige Mobilitätskultur in ländlichen Regionen BrandenburgsDie Möglichkeit, räumliche Entfernungen zu überwinden, ist nicht nur ein wichtiges Merkmal menschlicher Kultur, sie ist zugleich Voraussetzung und Mittel, um Kultur zu erleben und sich selbst zu verwirklichen. Veränderte Kulturlandschaften im städtischen und ländlichen Raum bedingen eine veränderte Mobilitätsnachfrage. Der Rückgang der Bevölkerung macht das bisherige Angebot nicht mehr bezahlbar. Ein Abbau im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) reduziert aber nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern führt auch zu wirtschaftlicher Stagnation, denn Mobilität ist der Motor für ländliche Entwicklung.
An dieser Stelle setzt das Projekt mobikult an:
Das Projekt schließt an die erfolgreiche Konzeption und Einführung flexibler Bedienformen im Rahmen des vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) geförderten Verbundvorhabens Impuls2005 an, dass die TU Berlin gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (Koordination) und verschiedenen weiteren 16 Partnern von 2000-2004 durchgeführt hat. Der gewonnene Forschungsbedarf im Bereich 'Kooperations- und Vermarktungsstrategien für öffentliche Mobilität' wurde in dem Projekt mobikult aufgegriffen.
Federführender Kooperationspartner ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG)
Wirtschaftsraum Schraden e.V., eine im Rahmen der
LEADER+Initiative geförderte Wirtschaftsregion.
Weitere Projektpartner sind die LAG Märkische Schweiz e.V., die LAG »Wald-und Heideland« e.V., die LAG Fläminghavel e.V., die LAG Strittmatter-Land e.V. und die LAG in der Region »Naturpark Westhavelland« e.V.